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Die freistehende Kapelle prägt die landschaftliche Umgebung und ist eine der ganz wenigen Anlagen dieser Art in Westfalen, wo der Kirchhof noch als Friedhof genutzt wird. Der Kirchhof ("Karkhoff") hatte nur einen Zugang auf der Südseite, das heutige Tor neben der Leichenhalle. Weil sich der Kirchhof um die Kapelle als Friedhof zu klein erwies, wurde dieser 1953 durch die Fläche, die der Bauer Woorth-Kerkhoff zur Verfügung stellte, erweitert. 1974 wurden der Friedhof und der Platz um die Kapelle nach Plänen von Gartenbaudirektor Berndt aus Burgsteinfurt neu gestaltet und geordnet. Der Urzustand wurde auf dem Altfriedhof wieder hergestellt. Die Gräber wurden wieder ringförmig um die Kapelle angelegt, damit die dort ruhenden Toten symbolisch die Kapelle immer vor Augen haben. Es gibt viele Wünsche, auf diesem schönen, historischen Friedhof eine letzte Ruhestätte zu finden. Dies ist jedoch durch Satzung nur den Tungerlohern allein vorbehalten. |