Die Baugeschichte

Die St. Antonius Kapelle ist kunsthistorisch gesehen ein Backsteinbau mit drei Jochen im gotischen Baustil. Die auf den ersten Blick recht einheitlich wirkende gotische Kapelle wurde nicht in einem Zug, sondern in mehreren Bauabschnitten errichtet.

Der älteste Teil der Kapelle ist das sogenannte "Chorjoch". Es dürfte im 15. Jahrhundert entstanden sein. Als Baumaterial wurden relativ großformatige Ziegelsteine, die im Feldbrandverfahren hergestellt wurden, verwendet. Besondere Beachtung verdient die östliche Giebelwand des Chorjochs.

Bestimmt wird die Giebelwand durch ein dreiteiliges Masswerkfenster auf der Rückseite des Chores. Dieses Fenster ist 1869 nach Entwürfen von H. B. Becks aus Horstmar einschließlich der Verglasung renoviert bzw. neu erstellt worden. Im Gegensatz zu den Seitenfenstern sind hier die Fensterlaibungen vollständig aus Sandstein gearbeitet.

Einführung. Zeittafel. Die Baugeschichte. Das Hagioskop.
Das "alte Portal". Der Turm der Kapelle. Innenraum und Gewölbe. Die Sakristeitruhe.
Der hl. Antonius. Das Gregoriusrelief. Der Friedhof. Lage, Öffnungszeiten.