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Der Schmiedemeister Dicke-Wiesmann erwirbt 1890 die 5/6 Anteile des heutigen Hofes Wiesmann (Coesfelder Berg 11) von der verstorbenen Witwe Pieper. 1896 erwirbt er auch noch das letzte sechstel von den Geschwistern Pieper gen. Strathmann. Am 05.08.1890 zieht er auf der Hofstelle ein. Er kommt aus einer Arbeitsstelle in Nordvelen. Aber bereits am 26.11.1893 zieht der Schmied Heinrich Wiesmann nach Hausnummer 73 in Harle um und macht sich dort als Schmied selbstständig. So ist die Harler Schmiede entstanden. Der Hof geht an seinen Bruder Anton Wiesmann über. Zur Vorgeschichtedes Hofes Wiesmann (ehemalige Leibzucht Strathmann), Harle 11, jetzt Coesfelder Berg 11, ist folgendes überliefert: Bei dem Hof Wiesmann handelt es sich um eine ehemalige Leibzucht des Hofes Strathmann. Die Leibzucht war Eigentum der Eheleute Kötter Heinrich Strathmann (Stroetmann) und Maria Catharina geb. Ewers. Von seinen Eltern erwirbt der Kötter Bernhard Heinrich Strathmann (*1783, +1855,) durch notariellen Vertrag 1821 den Kotten. Er heiratet im gleichen Jahr Anna Elisabeth Stegemann (*1793 in Flamschen, +1865). Erbtochter ist Maria Catharina Strathmann (*1822, +1876,), die 1850 den Ackersmann Johann Bernhard Eßmann gen. Borgert (*1823, +1883,) heiratet. Die aus dieser Ehe hervorgehende Tochter Elisabeth Eßmann gen. Borgert gen. Strathmann (*1851) nennt sich nach der Eheschließung mit dem Ackerer Hermann Pieper (*1845 in Flamschen) nur noch Borgert. Die Eheleute sterben 1890 im Abstand von wenigen Wochen. Nach dem Tode der Witwe Pieper bleiben sechs Kinder zurück, die in verschiedene Familien in Harle, Gaupel und Flamschen gegeben werden. Das älteste Kind ist acht Jahre, das jüngste 1 Jahr. Sie verlassen den Hof in der Zeit vom 01.05.1890 bis 29.05.1890 Den Hof erwirbt der Schmiedemeister Bernard Dicke-Wiesmann. | ||||
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